The Imaging Source Blog

Erweiterte Embedded Vision-Produktlinie

Veröffentlicht am 28. August 2020

Um im Sinne von Embedded Vision die Leistungsmerkmale der Embedded-Rechner von NVIDIA und des Raspberry Pi 4 nutzen zu können, bietet The Imaging Source dazu passende MIPI-CSI-2-Platinenkameras an. Jetzt hat das Unternehmen seine MIPI-CSI-2-Kameraserie um FPD-Link-III-Kameras mit größeren Kabellängen erweitert.

Viele Machine-Vision-Anwendungen, vor allem solche mit mehreren Kameras, erfordern größere Kabellängen als die etwa 20 cm, die bei den MIPI-CSI-2-Kameras nicht überschritten werden sollten. The Imaging Source hat daher seine MIPI-CSI-2-Kameraserie um FPD-Link-III-Kameras für Kabellängen bis zu 15 m erweitert. Über ein dünnes Koaxkabel mit 2,8 mm Durchmesser lassen sich Bilddaten mit bis zu 4,16 Gbit/s übertragen, wobei Bilddaten, Steuerbefehle (z.B. über I2C) und Stromversorgung simultan übertragen werden. Die Bandbreite reicht aus, um beispielsweise die Bilddaten einer 5-MPixel-Kamera mit 30 Frames/s zu transferieren.

Ganz gleich, ob eine Anwendung eine MIPI CSI-2- oder FPD-Link-Schnittstelle, eine hohe Auflösung oder hohe Bildraten erfordert, The Imaging Source bietet ein breites Portfolio an Embedded-Vision-Kameramodulen.

Kunden haben jetzt also die Wahl zwischen MIPI-CSI-2- und FPD-Link-III-Platinenkameras sowie FPD-Link-III-Kameras im IP67-Gehäuse. Die kompakten Kameras sind als Monochrom- und Farbversionen mit aktuellen CMOS-Bildsensoren von Sony und On Semiconductor erhältlich. Zur Wahl stehen Global-Shutter- und Rolling-Shutter-Bildsensoren mit Auflösungen von 0,3 MPixel (VGA) bis 8,3 MPixel.

Anschluss der Platinenkameras an die Embedded-Rechner

The Imaging Source stellt MIPI-CSI-2- und FPD-Link-III-Kamera-Anschlussboards mit 1 bis 6 Kameraeingängen zum Anschluss der Platinenkameras an die Embedded-Rechner Jetson Nano, Xavier NX und AGX Xavier von NVIDIA sowie den Raspberry Pi 4 bereit. Welche Gründe gibt es für Anwender aber, nicht USB-3- oder GigE-Kameras zu verwenden, sondern MIPI-CSI-2- oder FPD-Link-III-Kameras? Die Antwort darauf liegt aus Sicht von The Imaging Source in den Leistungsmerkmalen der Hardware-beschleunigten Image Signal Processors (ISPs) als Herzstücke der genannten Embedded-Rechner. Die MIPI-CSI-2-Schnittstellen der Embedded-Rechner sind direkt mit dem ISP verbunden, um Latenzen und Datenkonvertierungen zu vermeiden. Die MIPI-CSI-2-Kameras von The Imaging Source haben keine Bildverarbeitungstechnik und reichen die rohen Bilddaten direkt zur Schnittstelle weiter. Kamera-Boards dieser Art sind daher besonders kostengünstig. Der ISP übernimmt Hardware-beschleunigte Operationen wie etwa De-Bayering, Farbkorrektur, Farbraumkonvertierung, Weißabgleich, Objektivkorrektur und Bilddatenkomprimierung (z.B. H.264/H.256).

Zwei-Kamera-Entwicklungskit mit dem NVIDIA Jetson Nano (MIPI CSI-2-Schnittstelle) und zusätzlicher aktiver Kühlung zur Vermeidung thermischer Drosselung.

Prädestiniert sind die genannten Embedded-Rechner von NVIDIA - Jetson Nano, Xavier NX und AGX Xavier - besonders für KI- und anspruchsvolle Machine-Vision-Applikationen. Sie bieten neben dem ISP eine GPU mit CUDA-Recheneinheiten und mehrere MIPI-CSI-2-Kameraschnittstellen. Die NVIDIA-Rechner vermögen mehrere neuronale Netze parallel auszuführen, um damit Bildsegmentierung, Bildklassifikation und Objekterkennung zu realisieren. Nvidias SDK "JetPack" unterstützt sämtliche Embedded-Rechner des Unternehmens.

Carrier-board mit sechs FPD Link III-Kameramodulen mit dem Jetson AGX Xavier.

Für Deep Learning sowie zur Bild- und Videoverarbeitung bietet NVIDIA umfangreiche Software-Bibliotheken an. The Imaging Source stellt die entsprechenden Kameratreiber bereit, die sich nahtlos in das NVIDIA-Software-Framework einfügen. So lassen sich Bilddaten direkt an ein vortrainiertes Deep-Learning-Modul übergeben.

Für weniger anspruchsvolle Bildverarbeitungs-Aufgaben bietet sich der Raspberry PI 4 mit einer MIPI CSI-2 Kameraschnittstelle und ISP an. Auch hier ist die MIPI CSI-2 Schnittstelle direkt mit dem ISP verbunden. Der Raspberry PI 4 ist z. B. in der Lage hochauflösende Bilder H.264 zu komprimieren und über Ethernet oder WLAN zu versenden.

Die NVIDIA und der Raspberry PI Rechner Plattformen werden von einer großen Open Source und Maker Community unterstützt. Supportfragen können in entsprechenden Foren gepostet werden, wo sich Entwickler untereinander austauschen. NVIDIA bietet darüber hinaus z. B kostenlose Online-Schulungen zum Thema Deep Learning an.

*Die neuesten Embedded-Produkte von The Imaging Source für NVIDIAs Xavier NX- und AGX Xavier-Plattformen werden im 4. Quartal 2020 verfügbar sein. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie informiert werden möchten, sobald die Produkte verfügbar sind.

Der obige Artikel wurde in der September 2020-Ausgabe der Zeitschrift Markt&Technik unter dem Titel, FPD-Link III ergänzt MIPI CSI-2 veröffentlicht.

Deep Learning in HALCON 20.05: Ein Wohlfühlpaket mit hervorragender Performance

Veröffentlicht am 30. Juni 2020

In Kombination mit seiner großen Vielfalt an regelbasierten Methoden bietet MVTec HALCON eine große Auswahl an neuesten Technologien für Deep Learning, einschließlich Objekterkennung, Klassifizierung und Anomalieerkennung. Als zertifizierter Distributor für HALCON* hat The Imaging Source HALCONs leistungsstarke Deep Learning-Funktionalität ausgiebig getestet, um Ihnen den schnellstmöglichen Einstieg in Ihre Deep Learning-Projekte zu ermöglichen.

<b>HALCON 20.05</b>: MVTec HALCON integriert Bibliotheken von Drittanbietern direkt in den HALCON-Installer, was Zeit spart und es Ihnen ermöglicht, sofort mit Ihrer Deep-Learning-Anwendung zu beginnen.

Durch die direkte Integration der benötigten Bibliotheken von Drittanbietern in den Installer von HALCON ist das System sofort nach der Installation einsatzbereit. HALCONs Deep Learning Funktionalität ermöglicht es Anwendern, Inspektionsaufgaben zu übernehmen, die vorher unmöglich waren oder erheblichen Programmieraufwand erforderten.

MVTec HALCON bietet auch ein Daten-Labeling-Tool (ohne zusätzliche Kosten) an, dessen gelabelte Daten nahtlos in die HALCON-Entwicklungsumgebung HDevelop integriert werden können. Dies ermöglicht einen besonders schnelle Umsetzung einer robusten KI Applikation für eine erfolgreiche, auf Deep Learning basierende OCR, Objekterkennung, semantische Segmentierung und Anomalie-Erkennung.

Die mitgelieferten Beispielworkflows bieten verschiedene nützliche Funktionen, die das Arbeiten mit HALCON so komfortabel wie möglich machen. Viele dieser Beispiele können leicht an Ihre eigenen Aufgaben angepasst werden, wodurch die Notwendigkeit entfällt, komplizierte Workflows für das Training und die Auswertung Ihres neuronalen Netzes zu programmieren. Darüber hinaus erfolgt die Speicherverwaltung in HALCON automatisch - eine Sache weniger, um die Sie sich kümmern müssen.

Die direkte Überwachung des Trainings und des aktuellen Fortschritts rundet dieses vielseitige und benutzerfreundliche Wohlfühlpaket zum Einstieg in Ihre Deep Learning Anwendung ab. Kontaktieren Sie uns* für eine kostenlose HALCON-Evaluierungslizenz und fangen Sie noch heute an. Sehen Sie selbst, wie einfach Deep Learning sein kann.

*Bitte beachten Sie: The Imaging Source ist zertifizierter MVTec-Distributor für Deutschland, Österreich, die Schweiz und eine Reihe anderer Länder weltweit. Bitte klicken Sie hier, um den autorisierten MVTec-Distributor für Ihr Land zu finden.

MVTec lädt zum Live-Webinar für HALCON 20.05 ein

Veröffentlicht am 4. Mai 2020

Die nächste HALCON Version, HALCON 20.05, wird am 20. Mai 2020 veröffentlicht. Diese Version ist im Rahmen der HALCON Progress Edition verfügbar.

<b>HALCON 20.05</b>: MVTec wird ein kostenloses Webinar veranstalten, um Benutzer mit den Verbesserungen der neuesten HALCON Progress Edition vertraut zu machen.

Unter den Verbesserungen ist der weiterentwickelte Dekodierungsalgorithmus des Barcode-Lesers, mit dem es nun möglich ist, Barcodes mit einer Modulgröße von unter einem Pixel zu lesen.

Die Genauigkeit und Robustheit des Matching-Ergebnisses beim oberflächenbasierten 3D-Matching wurde ebenfalls verbessert. Es werden nun kleine Merkmale auf dem Objekt mitberücksichtigt für das Matching.

Im Bereich Deep Learning bietet HALCON 20.05 ebenfalls Neuerungen: das Training von Deep-Learning-Technologien ist nun auf der CPU möglich. Eine dedizierte Grafikkarte ist nicht länger notwendig, was es Kunden ermöglicht noch flexibler Deep Learning Algorithmen zu nutzen.

Um mehr über die neuen Features in HALCON 20.05 zu erfahren, bietet MVTec kurz nach dem neuen Release ein Webinar an. Der Technical Product Manager für HALCON, Mario Bohnacker wird hier die neusten Verbesserungen und Features vorstellen und anschließend Ihre Fragen beantworten.

Webinar

  • Thema: MVTec HALCON 20.05
  • Termin: 26. Mai 2020 um 9:00 Uhr (CEST)
  • Sprecher: Mario Bohnacker, Technical Product Manager HALCON
  • Registrieren Sie sich hier für das Webinar.

Kurz nach der Live Übertragung wird eine Aufnahme des Webinars verfügbar sein für diejenigen, die sich registriert haben.

TIS hält die Geschäftstätigkeit & Produktion trotz SARS-CoV-2-Pandemie aufrecht

Veröffentlicht am 31. März 2020

Seit Februar befinden wir uns alle in einer dynamischen Situation in Bezug auf die Pandemie SARS-CoV-2 (COVID-19). The Imaging Source verfolgt weiterhin aufmerksam die neuesten Entwicklungen, um mögliche Unterbrechungen in unserer Lieferkette, die unsere Lieferfähigkeit beeinträchtigen könnten, vorherzusehen und zu planen.

Die Notfallplanung ermöglicht es The Imaging Source, mit funktionierendem Projektmanagement, Betriebswirtschaft und Produktion flexibel zu bleiben.

In Übereinstimmung mit den Richtlinien auf Bundes- und Landesebene arbeitet die Mehrheit unserer Mitarbeiter im Home Office. Dadurch bleibt The Imaging Source weiterhin voll einsatzfähig und die Mitarbeiter, die vor Ort arbeiten müssen, können so weit wie möglich getrennt bleiben. Unser Verkaufs-, Auftragsbearbeitungs- und Supportpersonal steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung, um Sie bei allen neuen und bestehenden Projekten und Aufträgen zu unterstützen.

The Imaging Source verfügt über ein hohes Maß an produktionskritischen Lagerbeständen, und wir werden in ständigem Kontakt mit unseren Lieferanten bleiben, um die Integrität der Lieferkette zu gewährleisten. Zusätzlich zu unserem Lieferkettenmanagement bieten uns unsere beiden Produktionsstätten in Deutschland und Taiwan die Flexibilität und Kapazität, um regelmäßige Produktionsaktivitäten aufrechtzuerhalten.

Da die Situation weiterhin fließend bleibt, werden wir unsere Kunden über alle wesentlichen Änderungen informieren, die sich auf die Einhaltung unserer angegebenen Lieferzeiten auswirken.

The Imaging Source 2020-Katalog - Jetzt herunterladen!

Veröffentlicht am 24. Januar 2020

The Imaging Source 2020 Catalog

Seit 1990 liefert The Imaging Source leistungsstarke Industriekameras für die Automatisierung, Qualitätskontrolle, Logistik und medizinisch-pharmazeutische Anwendungen. The Imaging Source-Katalog 2020 enthält eine große Auswahl an Industrie- und Platinenkameras, die auf den neuesten Sensoren von Sony und ONSemi basieren. Neue Produktangebote umfassen:

  1. NVIDIA Development Kits
  2. MIPI Platinenkameras
  3. FPD-Link III Platinenkameras
  4. FPD-Link III IP67-Kameras
  5. Polarisationskameras
  6. Kameras mit 20-fachem optischen Zoom

Zusätzlich zu unserem umfassenden Kameraportfolio bietet The Imaging Source auch eine umfangreiche Auswahl an Objektiven und Zubehör.

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Über The Imaging Source

Seit der Gründung im Jahre 1990 gehört The Imaging Source zu den führenden Herstellern von Industriekameras, Frame Grabbern und Videokonvertern für die Automatisierungstechnik, Qualitätskontrolle, Logistik, Medizin, Wissenschaft und Sicherheitssysteme.

Unser umfassendes Kamerasortiment beinhaltet USB 3.1, USB 3.0, USB 2.0, GigE Schnittstellen sowie weitere Bildverarbeitungsprodukte, die weltweit für ihre hohe Qualität und Erfüllung der Leistungsanforderung anspruchsvoller Applikationen bekannt sind.

Automated Imaging Association ISO 9001:2015 zertifiziert

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